Tuesday, 25. november 2008 2 25 /11 /Nov. /2008 12:04

...raubt euch den Verstand.

 

Ticonderoga.

von f. mcilley - veröffentlicht in: Musik
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Monday, 24. november 2008 1 24 /11 /Nov. /2008 13:07

...wenn sie ihm die Zigarette im Auto anzündet. Oder nicht? Liebe ist noch viel mehr und gleichsam nicht das, was sie zu sein scheint. Liebe ist die bedeutenste Phrase, die zusammen mit den berüchtigten "Drei.Worten" auftaucht. Wenn man Liebe sagt, dass entschwindet dem Begriff schon das Eigentliche, die eigentliche Bedeutung. Das Wort Liebe, ist eine Kopie von dem Gefühl, der Versuch etwas zu umschreiben, was nicht zu beschreiben ist. Das Wort soll demnach die Erinnerung an etwas wecken, was wir empfanden, was wir mit Liebe verbinden. Demnach hat das Wort Liebe eine individuelle Vergangenheit, ein Rattenschwanz. Wollte man ihn los werden, so müssten man das Gedächtnis löschen.

 Kann nun ein jemand, der schlechte Erfahrungen mit der Liebe gemacht hat, nun das Wort in dem Mund nehmen und in den höchsten Tönen von der Liebe sprechen?

 Eher noch sollte man sich im Klaren darüber sein, ob man das will, ob Liebe das ist, was man spüren will, ob man nicht doch alles auf die mechanischen Zwecke zurückführt, den Fortpflanzungstrieb als Kern eines Prozesses sieht, den die meisten schon so tief und schmerzhaft empfunden haben. Es würde vieles leichter machen, aber nur weil es Erklärungen bietet. Ich verzweifle an dem Bausatz für das Regal "Björn", nichts will so recht passen, es gibt viel zu viele Schrauben und ebensoviele scheinen mir zu fehlen. Nun in einer verborgenen Ecke und doch so offensichtlich, da liegt sie, die Bauanleitung. Ich kann alles Stück für Stück zusammenfügen und am Ende ergibt es einen Sinn. Nun, die Liebe als großes ganzes hat schon Bestand, doch was ist der Sinn? Wir nehmen sie auseinander auf der Suche danach, doch was wir danach vor uns finden, das sind keine Bretter und keine Schrauben, das sind keine Einzelteile, die wir wieder zusammenfügen können. Das ist noch ein viel komplexeres Bild, von dem, was uns mal die Liebe war. Wir glauben dann zu verstehen, dass etwas passiert, weil etwas so ist oder anders oder eben doch nicht. Wir hängen uns an eine trügerische Wahrheit, ein Wahrheitskonstrukt, ein Modell, einen Kreis, der in die eckige Lücke passt.

 Wir müssen uns trennen von all den mechanischen Lösungen, die wir uns und dem Leben selbst geben. Das Leben muss überraschen, damit es Leben lässt. Der letzte Weg, der letzte Berg den wir zu erklimmen haben, ja, dass ist der Tod. Bis dahin müssen wir unser denken nicht in irgendwelche Kasten zwängen. Das geschieht irgendwann von ganz allein.

von f. mcilley - veröffentlicht in: allgemein
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Tuesday, 11. november 2008 2 11 /11 /Nov. /2008 17:31

Letztlich macht man es sich zu schwer und Anderen zu leicht. Leichte Unterhaltung ist nicht gleich leicht gemacht. Ich kann euch eher etwas präsentieren, was ihr schwer verdauen könnt, was vielleicht gar zu sperrig für euren Mund ist oder wo eure Zähne nicht scharf genug sind oder gar dran zerbrechen, als das ich euch den flüssigen Nahrungsbrei, über einen Schlauch direkt in euren Bauch zu verfrachten. Wo bliebe der Geschmack. Sättigung würdet ihr erreichen, aber nicht die Psychologische.
 So ist doch das, was man nicht versteht, gut dazu geeignet, den eignen Horizont zu erweitern, hinter den Vorhang zu blicken und vielleicht auch mal Licht ins Dunkel zu bringen. Bei sovielen Phrasen muss selbst ich beim Schreiben lachen...

Was wenn man nicht weiss, wo man mehr hingehen soll, weil alle Welt gelangweilt ist, von dem was man sagt, weil alle Welt es negativ interpretiert und alle Welt, ja die ganze Welt denkt, man würde sie runterziehen und sich eben hängenlassen. Wenn Freunde zu Bekannten werden, wenn Bekannte zu Fremden verkommen, dann merkt man, das etwas falsch läuft. Wenn man vor ihnen Gefühle verbergen muss, weil man weiss, dass man sie schon das Mal davor ansprach und das Mal davor und das Mal davor und das Mal davor...Was ist dann falsch und was ist dann richtig? An wen wenden?

Mit zittriger Miene und unsicherem Blick neigt man dazu, zu Vereinsamen. Bei so viel Licht und so viel Schatten, was erwächst da schneller?

von f. mcilley - veröffentlicht in: allgemein
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Friday, 31. october 2008 5 31 /10 /Okt. /2008 21:58
Wenngleich sich die Fülle an Lebensweisheiten, Lebensläufen & Lebenseinstellungen nur in einer Ereignis ihre Erfüllung, ihren Zerfall finden, merkt ihr schon bei den ersten Worten dieses Eintrags, dass ich betrunken bin, dass ich was zu sagen haben, dass mir was auf der Seele brennt. Sollten wir diesen Blog umbennen in "McIlley & Hoffmann - das Tagebuch betrunken". Wir haben es betrunken, die und jenes und es als solches gekennzeichnet. Warum nur, stell ich mir die Frage und sie ist rein rhetorisch gemeint, ich will also keine Antwort von Niemandem darauf, kommt es vor, dass ich nichts & etwas zu sagen habe? Jenes Gefühl nichtssagend daherzurennen und gleichvoll mehr zu sagen, als je zuvor & andererseits, dem Sinn auf den Gaumen fühlen und kein Wort rausbringen zu können. Wenn ich Geschichten erzähl, dann ist es egal, wenn ich keine erzähl, dann wollen alle welche hören. Es ist die Gegensätzlichkeit des Lebens, die absolute Wiedersprüchlichkeit, der Widerstand ist aufgeweicht, die Energie fließt vor und zurück, vor&züruck. Verrückt, wenn man drüber nachdenkt. Wann kommt der Knall? Wenn Energie auf Energie trifft, wie Zwei Atome, dann müsste die Welt untergehen. Ein Pilz über jedem Kopf. Anzudeuten, dass man Geschichten hat, das kann jeder - Geschichte für sich zu behalten ist wohl eher die Kunst und die noch viel größere Kunst ist es "gute" Geschichte zu erzählen. Doch keine Geschichte hat einen guten Charakter. Heutezutage wird alles gemacht. Charakter wird nicht hinterfragt, mehr noch wird er geflissentlich außen vor gelassen, als unnötiges Kriterium. Wer sich um Charakter bemüht, der ist verloren, denn eben dieser ist so wenig Wert, wie ein fallengelassenere Cent. Liegt der Charakter doch in der Tiefe und müsste man sich doch bücken, um ihn zu erfassen. Es ist eben nur ein Cent. "Lass ihn liegen! Wir haben keine Zeit!" -  und so geht alles schnell, alles schnell voran. Und es finden sich Menschen zusammen, Menschen die sich feiern, Menschen die sich lieben, die einfach Miteinander können. Doch das Leben ist schnell, sie feiern sich zu unrecht, betiteln das, was ich Charakter nenne und geben sich Namen, lobpreisen ihre Taten & sprechen im absoluten von ihren Taten. Ich kann es nicht mehr hören. Bewusst lass ich den Absatz aus, damit es schwieriger zum lesen ist. Bewusst lass ich euch im Ungewissen. Ich bin hier unten und ich dort droben. Sollte ihr mal die Bibel lesen, dann werdet ihr euch kaputt lachen. Dann werdet ihr wissen, was für ein Spinner Jesus war. Das sag ich. Doch es ist nur aus der heutigen Sicht so zu betrachten. Jesus war ein Revolutionär für die Spinner, wie es sie heut zu Scharen gibt. Jesus war im Prinzip der Inbegriff der Spinner, so wie Elvis für den Rock´n´Roll. Aber Elvis hat den Rock´n`Roll nicht erfunden. Elvis hat ihn nur verkörpert. Ich danke Jesus, dass er es den Spinnern einfacher gemacht hat. Wenn Jesus aber behauptet, er sei der beste Mensch der Erde, dann sag ich ihm: "Nein, das bist du nicht." - Wenn Jesus nun aber sagt: "Trinke Wein mit mir und dir sei vergeben!", dann sag ich "High Five, Jesus."Jesus war straight und er hatte keine Angst vor dem Tod. Ja, warum auch, sein Vater wartet ja nur darauf, dass er wieder nach Hause kommt. Und so hilft er den Verdammten auch ein Stück Heiligkeit zu erlangen & gleichermaßen verdammt er die Juden und zertrümmert Synagogen...Mehr von Jesus, wenn ich die Bibel durch hab.
von f. mcilley - veröffentlicht in: allgemein
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Sunday, 26. october 2008 7 26 /10 /Okt. /2008 14:41

Für gewöhnlich lass ich mich fallen, wenn ich ne Klippe seh, normalerweise geb ich auf, wenn es zu anstrengend wird, in der Regel, gibt es kein Spiel ohne Verlierer. Und Gewinner.

Genau das mach ich jetzt auch. Ich leg den Bleistift weg und trink Tee. Wünsch euch einen schönen Sonntag.

von f. mcilley - veröffentlicht in: allgemein
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