Saturday, 4. october 2008
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/Okt.
/2008
15:32
von leuten, die ihre joints gerne mit cobains asche strecken, über siebenjährige kinder, die nicht allzu viel von der fauna halten, zu mir.
bei mir ist es momentan nämlich relativ langweilig. immernoch krank. immernoch am tee trinken. und immernoch rege ich mich auf über formulierungen, die ich falsch verstehen kann, sodass sich
vorfreude auf
eine stunde mit einer meiner lieblingsbands in hass auf einen
4-minuten-auftritt entwickelt. und ina müller mag an sich ne symphatische frau sein. und sie singt auch
nicht schlecht. aber natürlich hat sie meinen (durch die situation bedingten) hass in dem moment abbekommen; wenn auch nicht gespürt.
gerade hats geklingelt. paket ist da. n gitarrencase. fehlt nur noch die gitarre ha
sonst gibts nicht viel zu erzählen. ich werde mich nun auf die suche nach essbarem begeben, was ich mir dann auf ne stulle (props an fabi) schmieren und essen werde. vielleicht mach ich auch
einfach nudeln.
zum abschluss noch n nettes video.
jaja is n klassiker. jaja is n cover. aber DER beste und DAS beste.
von b. hoffmann
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Saturday, 4. october 2008
6
04
/10
/Okt.
/2008
15:10
Habt ihr das gestern in den Nachrichten mitbekommen, wie das 7 Jährige Kind in Australien einfach mal 13 Tiere ohne Gesichtsausdruck erschlagen
hat bzw. sie in die Krokodilbucht warf? Das ist krass. Sowas muss man erstmal verdauen. Also, das Krokodil.
Und auch wenn ich nicht der König der geistreichen Poentierung bin, wisst ihr was, das ist mir egal. Weil die letzte Nacht, die war irgendwie anders. Nicht, dass ich sagen will, ich bin was
besonderes. Das bin ich nunmal. So wie du und er und sie und ich. Also eben doch nichts besonderes mehr. Die Nacht, in einer ranzigen Bar in Frankfurt verbracht, ranzige Menschen, ranzige
Musik, ranzige Getränke, ranzige Preise, ja selbst, man glaubt es kaum, die Toiletten waren ranzig. Und wenn ich euch jetzt erzähl, was ich erlebt habt, so werdet ihr es mir höchstwahrscheinlich
sowieso nicht glauben. Also lass ich es.
Morgen ist auch noch ein Tag. Zuviel des Guten ist oft schon fast schlecht. Eben Überfluss. So, wie als wenn die Badewanne mit heissem Wasser überläuft. Das ist eigentlich was Gutes. Schlecht ist
nur, dass man, wenn sie überlauft, den ganzen Kladderradatsch wieder aufwischen muss. Unnötig. Überfluss eben. Doch ich will es nicht in die Länge ziehen, auch deshalb, weil ich selbst eigentlich
gar keine Zeit hab. Wisst ihr, was ich meine? Ich mein, man hat doch eigentlich gar keine Zeit mehr. Für nichts. Und wenn ich keine Zeit für nichts hab, dann hab ich alle Zeit der Welt. Also.
Denkt mal drüber nach...
von f. mcilley
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Friday, 3. october 2008
5
03
/10
/Okt.
/2008
16:21
Viel zu oft erwisch ich mich dabei, wie ich den Blues oder zumindest das, was ich für den Blues halte, viel zu
laut und viel zu schräg, durch die Gegend pfeife. Kann man dazu schunkeln? Durchaus. Erhobenen Hauptes gehe ich durch die Strassen und immer dann, wenn ich ihn spür, dann lass ich ihn raus.
"Boom,Boom, Boom, Boom.", wars es mein Herz oder der Blues? "Gonna shoot you right down." Ein Erlebnis wie im Film, nur das es kein Film ist, nein, es ist echter. Es ist Musik.
Die Gänsehaut, die ich bei Musik erlebe ist nicht mit der zu vergleichen, die man erlebt, wenn man einen Film sieht. Eigentlich sind Schauspieler verlogen und sowieso verloren. Kunst ist es zwar,
so zu tun, als würde man leiden, so zu tun, als würde man sich freuen, so zu tun, als würde man sich erschrecken. Den Zuschauer glauben zu lassen, man wäre der, den man spielt. Sie sind verlogen,
weil sie es nicht sind. Ich sage nicht, alle sind verlogen. Nicht alle Menschen sind verdammtnochmal verlogen, ich sage ja nur, dass die meisten Menschen verlogen sind. Schauspieler an sich, tun
immer nur so, als ob.
Hingegen die Musik kommt viel tiefer. Als Musiker tust du nicht nur so, als ob du Musik machst. Du machst sie. Du tust nicht einfach nur so, als ob du Töne aus der Gitarre, dem Klavier oder sonst
was herausholst. Du tust es. Und was wir, du, ich und er und sie dann als Hörer damit anfängt, dass ist uns überlassen. Wir können eben eine Gänsehaut bekommen oder wir können kotzen. Wir können
kotzen, wenn Musiker verlogen sind, denn das geht genauso, wie bei den Schauspielern. Da möchte man manchmal auch kotzen...
von f. mcilley
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Friday, 3. october 2008
5
03
/10
/Okt.
/2008
14:51
von b. hoffmann
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Friday, 3. october 2008
5
03
/10
/Okt.
/2008
02:11
nach
gefühlten 100 teetassen immernoch kein ende in sicht. grippe ist ne hure. mein mülleimer: ein phallussymbol vor dem herrn, bis zum rand voll mit benutzten taschentüchern. da macht es nur sinn, sich
die zeit mit schönen dingen zu vertreiben.
die neue tomte-platte ist bei mir totgehört bevor sie rauskommt. wenn das überhaupt
geht.
gegen grippe ist nunmal nix zu machen, wenn man keine medikamente im haus hat, also wird weiterhin gesessen und gehört und gegessen und
getrunken bis die krankheit völlig rausgekloppt ist.
noch ein schlusswort an all die armen säue, die noch nicht im besitz eines thermostats sind und darauf warten müssen, dass papi am 1. november die heizung andreht: in meinem zimmer ist es
höllisch heiß und ich kanns mir leisten, auch mal zu sagen "nö, is warm genug. ich dreh ma aus"
also...ich dreh ma aus
our feet are the same
von b. hoffmann
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